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<title>Circus Maximus</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Circus Maximus</span></h1>
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<p>Der <b>Circus Maximus</b> (<a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">italienisch</a> <i>Circo Massimo</i>) war der größte <a href="Circus_(Antike)" title="Circus (Antike)">Circus</a> im antiken <a href="Rom" title="Rom">Rom</a>. Er hatte eine Gesamtlänge von rund 600 Metern (die Arena und Stufen eingerechnet) sowie eine Breite von 140 Metern.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein Fassungsvermögen soll laut <a href="Dionysios_von_Halikarnassos" title="Dionysios von Halikarnassos">Dionysios von Halikarnassos</a> im Ausbaustand zur Zeit des <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a> 150.000 Plätze,<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zur Zeit des <a href="Plinius_der_%C3%84ltere" title="Plinius der Ältere">älteren Plinius</a> 250.000 Plätze betragen haben.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er wurde bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. für Wagenrennen genutzt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Baugeschichte">Baugeschichte</h2></div>
<p>Bereits im 6. Jahrhundert v.&nbsp;Chr. wurde das sumpfige Murciatal zwischen <a href="Palatin_(Rom)" title="Palatin (Rom)">Palatin</a> und <a href="Aventin" title="Aventin">Aventin</a> trockengelegt und konnte daraufhin für verschiedene Wettkämpfe genutzt werden. König <a href="Lucius_Tarquinius_Priscus" title="Lucius Tarquinius Priscus">Lucius Tarquinius Priscus</a> soll, der Sage nach, erste hölzerne Tribünen errichtet haben,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>A 1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die in der weiteren Geschichte des Circus immer wieder einstürzten, was zuweilen viele Todesopfer forderte.
</p><p>Erst <a href="Gaius_Iulius_Caesar" title="Gaius Iulius Caesar">Gaius Iulius Caesar</a>, der den Circus in seiner Breite erweiterte, ließ anlässlich seiner Triumphalspiele im Jahr 46 v. Chr. zum Teil dauerhafte Sitzstufen aus Marmor einbauen und umgab die Arena mit einem Wassergraben, um sie vom Zuschauerraum zu trennen. Nach einem Brand im Jahr 31 v. Chr. erneuerte <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a> den Circus, baute ihn weiter aus, errichtete eine erste Kaiserloge und stellte im Jahr 10 v. Chr. den ersten <a href="Obelisk" title="Obelisk">Obelisken</a> (den heutigen „<a href="Obelisco_Flaminio" title="Obelisco Flaminio">Obelisco Flaminio</a>“) in der Mitte der Spina, der damals wohl noch hölzernen Trennwand zwischen den Bahnen, auf. Der Obelisk steht heute auf der <a href="Piazza_del_Popolo" title="Piazza del Popolo">Piazza del Popolo</a> in Rom. Den zweiten, heute vor dem <a href="Lateran" title="Lateran">Lateran</a> zu findenden Obelisken (den „<a href="Lateranischer_Obelisk" title="Lateranischer Obelisk">Obelisco Lateranense</a>“) fügte <a href="Constantius_II." title="Constantius II.">Constantius II.</a> im Jahr 357 hinzu. Der Circus diente in der Kaiserzeit nicht zuletzt der Kommunikation der Herrscher mit der Stadtbevölkerung, deren <a href="Akklamation" title="Akklamation">Akklamationen</a> man hier entgegennahm.
</p><p><a href="Domitian" title="Domitian">Domitian</a> ließ den Kaiserpalast auf dem Palatin daher so erweitern, dass er direkt von dort die Spiele verfolgen und sich von einer mit dem Palast verbundenen Kaiserloge aus dem Volk zeigen konnte. Doch erst unter <a href="Trajan" title="Trajan">Trajan</a> wurde bis zum Jahr 103 der Circus komplett mit Stein, <i><a href="Opus_caementicium" title="Opus caementicium">opus caementicium</a></i> und Ziegeln ausgeführt. Er ließ die Kaiserloge Domitians abreißen und fügte eine Kaiserloge wieder dem Circus selbst ein. Im frühen 4. Jahrhundert n.&nbsp;Chr. erreichte der Circus dann seinen maximalen Ausbaustand.
</p><p>Ein für die Rekonstruktion des damaligen Bauzustandes bedeutendes Mosaik wurde in der für ihren <a href="Carrara-Marmor" title="Carrara-Marmor">Carraramarmor</a> berühmten Stadt <a href="Luna_(Italien)" title="Luna (Italien)">Luna</a> an der ligurischen Küste im „Haus der Mosaiken“ aufgedeckt. Der im 3./4. Jahrhundert n.&nbsp;Chr. verlegte Fußbodenschmuck zeigt den Circus sehr genau und ermöglicht zusammen mit anderen, nicht aus Luna stammenden Fundstücken, eine Rekonstruktion der berühmten Rennbahn mit Kaiserloge.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Circus_als_Veranstaltungsort_von_Wagenrennen">Circus als Veranstaltungsort von Wagenrennen</h2></div>

<p>Die Circi der <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römer</a> hatten eine langgestreckte Form mit geradem Abschluss bei den Startboxen und gerundetem Abschluss an der gegenüberliegenden Seite. Die unter anderem mit zwei ägyptischen Obelisken verzierte <i>Spina</i> teilte die Bahn in der Längsachse. Die Gespanne umrundeten die Spina gegen den Uhrzeigersinn, in der Regel siebenmal. Auf der Spina befand sich im Circus Maximus ein Gestell mit sieben absenkbaren hölzernen Eiern, das später durch eines mit sieben marmornen Delphinen ersetzt wurde. An der Zahl der abgesenkten Eier bzw. Delphine konnten die Fahrer und Zuschauer ablesen, wie viele Runden zurückgelegt worden waren.
</p><p>Die <a href="Wagenrennen" title="Wagenrennen">Wagenrennen</a> im Circus Maximus waren öffentliche Veranstaltungen, die im Rahmen von Feierlichkeiten und zumeist auf Staatskosten veranstaltet wurden. Zu Zeiten der römischen Republik bestand ein tagfüllendes Programm aus 12 Rennen. In der Kaiserzeit wurde diese Zahl auf 24 erhöht. Zu diesen Anlässen wurden Bildnisse der Götter in silbernen und elfenbeinernen Wagen, die in der <i><a href="Aedes_Tensarum" title="Aedes Tensarum">aedes Tensarum</a></i> auf dem <a href="Kapitol_(Rom)" title="Kapitol (Rom)">Kapitol</a> aufbewahrt wurden, in einer Prozession in den Circus gebracht.
</p><p>Die ersten Rennen im Circus Maximus fanden, wie Bestimmungen über Siegespreise im <a href="Zw%C3%B6lftafelgesetz" title="Zwölftafelgesetz">Zwölftafelgesetz</a> belegen, wohl spätestens Mitte des 5. Jahrhunderts v.&nbsp;Chr. statt, die letzten bezeugten erst in der ausgehenden <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> – unter der Herrschaft des Ostgotenkönigs <a href="Totila" title="Totila">Totila</a> im Jahr 549 oder 550 n. Chr.
</p><p>Es gab in Rom weitere kleinere Circi, so den <a href="Circus_Flaminius" title="Circus Flaminius">Circus Flaminius</a> auf dem <a href="Campus_Martius" title="Campus Martius">Marsfeld</a>, den Circus des <a href="Nero" title="Nero">Nero</a> im Bereich des heutigen <a href="Vatikanstadt" title="Vatikanstadt">Vatikan</a>, den <a href="Circus_Varianus" title="Circus Varianus">Circus Varianus</a> an der <a href="Via_Labicana" title="Via Labicana">Via Labicana</a> und den Circus des <a href="Maxentius" title="Maxentius">Maxentius</a> an der <a href="Via_Appia" title="Via Appia">Via Appia</a>.
</p><p>Auch in den Provinzen wurden Circi und <a href="Hippodrom_(Antike)" title="Hippodrom (Antike)">Hippodrome</a> angelegt, um den dort lebenden Römern und Veteranen die gleichen Unterhaltungsmöglichkeiten wie in Rom zu bieten. Zudem spielten Wagenrennen in Kaiserresidenzen und Statthaltersitzen eine wichtige Rolle für die politische Kommunikation, siehe dazu auch <a href="Circus_(Antike)" title="Circus (Antike)">Circus (Antike)</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weitere_antike_Verwendung">Weitere antike Verwendung</h2></div>

<p>Außer den Wagenrennen fanden bei den „Zirzensischen Spielen“ (ludi circenses) im Circus Maximus auch <a href="Gladiator" title="Gladiator">Gladiatorenkämpfe</a> und <a href="Tierhetzen_im_R%C3%B6mischen_Reich" title="Tierhetzen im Römischen Reich">Tierhetzen</a> statt.
</p><p>Ab 186 v.&nbsp;Chr. wurden im Circus Maximus zudem „Spiele im griechischen Stil“, also athletische Wettkämpfe, veranstaltet. Caesar ließ für sie jedoch auf dem <a href="Campus_Martius" title="Campus Martius">Marsfeld</a> eine eigene, später monumental zum <a href="Piazza_Navona" title="Piazza Navona">Stadion des Domitian</a> ausgebaute Anlage errichten.
</p><p>In den Circus Maximus waren auch religiöse Gebäude integriert. Auf der Seite zum Aventin stand der Tempel des <a href="Sol_(r%C3%B6mische_Mythologie)" title="Sol (römische Mythologie)">Sonnengottes</a>. Nach <a href="Tertullian" title="Tertullian">Tertullian</a> befand sich ein unterirdischer Altar für <a href="Consus" title="Consus">Consus</a> unter der ersten, sogenannten <i>Murcischen</i> Wendemarke.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In die westlichen Unterbauten wurde ein noch heute erhaltenes <a href="Mithr%C3%A4um" title="Mithräum">Mithräum</a> eingebaut (siehe <a href="Mithr%C3%A4um_des_Circus_Maximus" title="Mithräum des Circus Maximus">Mithräum des Circus Maximus</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachnutzung_und_Ausgrabungen">Nachnutzung und Ausgrabungen</h2></div>


<p>Ab dem späteren 6. Jahrhundert zerfiel der Circus Maximus. Die große Freifläche wurde im Mittelalter dann teilweise landwirtschaftlich genutzt. Im Ostteil wurde die Kirche <a href="Santa_Lucia_in_Septisolio" title="Santa Lucia in Septisolio">Santa Lucia in Settizodio</a> mit zahlreichen Nebengebäuden eingebaut. Einen anderen Teil nutzte die Familie der <a href="Frangipani_(Adelsgeschlecht)" title="Frangipani (Adelsgeschlecht)">Frangipane</a> als Festung. Zur Wiederverwendung für den Bau des <a href="Petersdom" title="Petersdom">Petersdoms</a> wurden schließlich die meisten marmornen Sitzstufen abgebaut. Im 19. Jahrhundert entstand im Westteil ein <a href="Gasbeh%C3%A4lter" title="Gasbehälter">Gasometer</a>. Die restliche Fläche war vor allem mit Kleingewerbe überbaut. In den 1930er Jahren begann man damit, die Fläche wieder freizulegen.
</p><p>Von 2008 bis 2016 wurden am südlichen Rand der Anlage Ausgrabungen in den Fundamenten der Tribünen gemacht. Dabei konnten Wasserbecken für Pferde gleichermaßen freigelegt werden wie Essensstände, Latrinen und mehrere Kammern, die zu einem Bordell gehörten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unerwartet war 2014 und 2015 auch der Unterbau eines Triumphbogens aus der Zeit des <a href="Titus" title="Titus">Titus</a> entdeckt worden, der ebenso wie <a href="Titusbogen" title="Titusbogen">sein Pendant</a> an der <a href="Via_Sacra" title="Via Sacra">Via Sacra</a> auf dem <a href="Forum_Romanum" title="Forum Romanum">Forum Romanum</a> den <a href="J%C3%BCdischer_Krieg" title="Jüdischer Krieg">Sieg über die Juden</a> im Jahre 70&nbsp;n.&nbsp;Chr. feierte. Nach Ansicht der Archäologen blieb dieser zweite, dreitorige Titusbogen bis ins 8.&nbsp;Jahrhundert intakt. Im Mittelalter wurde das zu dieser Zeit noch erhalten gebliebene mittlere der drei Gewölbe in den Neubau eines <a href="Aqu%C3%A4dukt" title="Aquädukt">Aquädukts</a> integriert.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unbekannt war dieser Triumphbogen am Circus Maximus jedoch nicht, da er historisch bezeugt ist. Bereits der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>-Dichter <a href="Fazio_degli_Uberti" title="Fazio degli Uberti">Fazio degli Uberti</a> (um 1309–um 1367) nannte den Bogen aufgrund seiner Lage <i>Arco di Prisco</i> und berichtete von der auch aus anderer Quelle bekannten Überlieferung von Triumphbögen, die am Circus Maximus gestanden hätten und deren Pferdebekrönungen während der Regierungszeit des Kaisers <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantin</a> nach <a href="Konstantinopel" title="Konstantinopel">Konstantinopel</a> verbracht worden waren. Etwas später schrieb der <a href="Renaissance-Humanismus" title="Renaissance-Humanismus">humanistische</a> Gelehrte <a href="Poggio_Bracciolini" title="Poggio Bracciolini">Poggio Bracciolini</a> (1380–1459), dass das Alter des Bogens nur noch wenig Sichtbares übrig gelassen habe.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ende 2016 öffnete eine Ausstellung in den Tribünen, die Zugang zu den Bauteilen gewährt.
</p><p>Der Circus Maximus ist heute eine Rasenfläche, in der die alte Form noch erkennbar ist. An der östlichen Kurve, hinter der die <a href="Via_Appia" title="Via Appia">Via Appia</a> beginnt, gibt es seit dem Jahr 1936 Ausgrabungen. Es wurden hier Teile der antiken Sitzreihen und Treppen wie auch die Reste eines Turms des Komplexes von Santa Lucia in Settizodio freigelegt.
</p><p>Die Anlage wird für Großanlässe und ein Massenpublikum verwendet. So fand hier am 2. Juli 2005 das italienische Konzert von <a href="Live_8" title="Live 8">Live 8</a> laut Veranstaltern vor rund 200.000 Besuchern statt. Ebenfalls im Circus Maximus wurde die <a href="Italienische_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft" title="Italienische Fußballnationalmannschaft">italienische Fußballnationalmannschaft</a> am 10. Juli 2006 nach dem Gewinn der <a href="Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft" title="Fußball-Weltmeisterschaft">Weltmeisterschaft</a> empfangen. Am 14. Juli 2007 spielte die britische Rockband <a href="Genesis_(Band)" title="Genesis (Band)">Genesis</a> laut Angaben der italienischen Presse im Circus Maximus vor über 500.000&nbsp;Fans.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Herbst 2024 trat <a href="David_Gilmour" title="David Gilmour">David Gilmour</a> – <a href="Gitarrist" title="Gitarrist">Gitarrist</a>, <a href="Gesang" title="Gesang">Sänger</a> und <a href="Songwriting" title="Songwriting">Songwriter</a> der britischen Rockgruppe <a href="Pink_Floyd" title="Pink Floyd">Pink Floyd</a> – im Circus Maximus auf.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Filippo_Coarelli" title="Filippo Coarelli">Filippo Coarelli</a>: <i>Rom. Ein archäologischer Führer.</i> Verlag von Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2685-8, S.&nbsp;315–318.</li>
<li><a href="Frank_Kolb" title="Frank Kolb">Frank Kolb</a>: <i>Rom, die Geschichte der Stadt in der Antike.</i> C. H. Beck, München 1995, ISBN 3-406-39666-6.</li>
<li><a href="Heinz-Joachim_Fischer" title="Heinz-Joachim Fischer">Heinz-Joachim Fischer</a>: <i>Rom. Zweieinhalb Jahrtausende Geschichte, Kunst und Kultur der Ewigen Stadt.</i> DuMont Buchverlag, Köln 2001, ISBN 3-7701-5607-2, S.&nbsp;183.</li>
<li><a href="Anton_Henze" title="Anton Henze">Anton Henze</a>: <i>Kunstführer Rom.</i> Reclam, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-010402-5, S.&nbsp;91.</li>
<li><a href="Karl-Wilhelm_Weeber" title="Karl-Wilhelm Weeber">Karl-Wilhelm Weeber</a>: <i>Panem et circenses. Massenunterhaltung als Politik im antiken Rom</i> (Sonderband <i>Antike Welt</i>). Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1994, ISBN 3-8053-1580-5, S.&nbsp;40–69.</li>
<li>Karl-Wilhelm Weeber: <i>Circus Maximus: Wagenrennen im antiken Rom.</i> Primus Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 3-89678-807-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Circus_Maximus?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Circus Maximus</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Circus_Maximus" class="extiw external" title="wikt:Circus Maximus">Wiktionary: Circus Maximus</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rome.unicaen.fr/?fichier=visite_GDcirque">Rekonstruktionsbild</a> auf unicaen.fr</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<div class="mw-references-wrap"><ol class="references" data-mw-group="A">
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">„Damals wurde auch zum erstenmal für den Circus, der heute Circus Maximus heißt, der Platz abgesteckt. Den Senatoren und den Rittern wurden gesonderte Plätze angewiesen, wo sich jeder von ihnen Zuschauersitze errichten konnte; die nannte man fori (Sitzreihen); sie sahen von den Sitzen aus zu, die auf zweizinkigen Pfosten ruhten und zwölf Fuß über der Erde waren. Die Vorführung bestand aus Pferderennen und Faustkämpfen, deren Akteure man vor allem aus Etrurien herbeigeholt hatte. Die feierlichen Spiele wurden dann zu einer jährlichen Einrichtung und wurden entweder ludi Romani (Römische Spiele) oder ludi magni (Große Spiele) genannt.“ Liv. 1,35,8–9. Übersetzt von Hans Jürgen Hillen, Düsseldorf und Zürich, 1987.</span>
</li>
</ol></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sovraintendenzaroma.it/i_luoghi/roma_antica/monumenti/circo_massimo">Sovraintendenza di Roma, Denkmalamt Rom</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Dionysios von Halikarnassos 3, 68.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Plinius, <i><a href="Naturalis_historia" title="Naturalis historia">Naturalis historia</a></i> 36, 102; es wurde vorgeschlagen, die <i>ad sedem <span style="text-decoration: overline;">CCL</span></i> der Handschrift zu <i>ad sedem p(edum) <span style="text-decoration: overline;">CL</span></i> zu korrigieren, vgl. <a href="Erwin_Pollack" title="Erwin Pollack">Erwin Pollack</a>: <i>Circus.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band III,2, Stuttgart 1899, Sp.&nbsp;2571–2585 (hier: Sp. 2579). Der <a rel="nofollow" class="external text" href="http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Gazetteer/Places/Europe/Italy/Lazio/Roma/Rome/_Texts/Regionaries/text*.html">Regionenkatalog</a> aus dem 4. Jahrhundert gibt im Zusammenhang mit dem Circus Maximus eine Zahl 385.000, wobei unklar ist, ob sie sich auf die Zuschauerplätze oder eine andere Größe bezieht.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Kolb: <i>Rom: Die Geschichte der Stadt in der Antike.</i> C. H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-46988-4, S. 603; Jutta Ronke: <i>Magistratische Repräsentation im römischen Relief.</i> BAR international series, Oxford 1987, ISBN 0-86054-478-8, S. 559.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Tertullian, <i>De spectaculis</i> 5,7 und 8,6.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deutschlandfunk.de/ausgrabungen-am-circus-maximus-in-rom-shops-latrinen-und.691.de.html?dram:article_id=371778"><i>Shops, Latrinen und ein Bordell.</i></a> In: <i>Deutschlandfunk</i>, 18. November 2016</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dw.com/de/zweiter-titusbogen-in-rom-entdeckt/a-18484406"><i>Zweiter Titusbogen in Rom entdeckt.</i></a> Deutsche Welle, 29. Mai 2015; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fnp.de/kultur/oeffnet-neuen-circus-maximus-10511988.html"><i>Rom öffnet neuen Circus Maximus.</i></a> In: <i>Frankfurter Neue Presse</i>, 16. November 2016</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Ursula Rombach: <i>Objektreferentialität und Imagination. Notizen zum „Dittamondo“ des Fazio degli Uberti</i>. In: <a href="Horst_Bredekamp" title="Horst Bredekamp">Horst Bredekamp</a>, <a href="Arnold_Nesselrath" title="Arnold Nesselrath">Arnold Nesselrath</a> (Hrsg.): <i>Pegasus. Berliner Beiträge zum Nachleben der Antike</i> 10, Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-050-4, S.&nbsp;21–35; hier: S.&nbsp;34.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan Tomlinson: <i>A Dictionary of Sports Studies.</i> Oxford University Press, Oxford / New York 2010, ISBN 978-0-19-921381-8, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=r_Ujf9-TmBUC&amp;pg=PA87">S.&nbsp;87.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.3sat.de/kultur/pop-around-the-clock/david-gilmour-circus-maximus-100.html"><i>David Gilmour: Live at the Circus Maximus.</i></a> 31.&nbsp;Dezember 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3.&nbsp;Januar 2026</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ACircus+Maximus&amp;rft.title=David+Gilmour%3A+Live+at+the+Circus+Maximus&amp;rft.description=David+Gilmour%3A+Live+at+the+Circus+Maximus&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.3sat.de%2Fkultur%2Fpop-around-the-clock%2Fdavid-gilmour-circus-maximus-100.html&amp;rft.date=2025-12-31&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">41.886111111111</span><span class="longitude">12.485833333333</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:41.886111111111,12.485833333333"><span title="Breitengrad">41°&nbsp;53′&nbsp;10″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">12°&nbsp;29′&nbsp;9″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
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